Über uns
Der Verein / wirwir e.v.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Organisation von Veranstaltungen und Maßnahmen, die dem gemeinsamen Sport und der gemeinsamen Lebensgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderung dienen.
Initiatoren und Projektleiter
Gunther Dörschlag
Lehrer am Gymnasium am Bötschenberg / wirwir e. v.: Initiator, Projektleitung / g.doerschlag@wirwir.de

Gunther Dörschlag
Gunther Dörschlag ist immer in Bewegung! Und das nicht nur im schulischen Sportunterricht. Auch in seiner Freizeit engagiert er sich auf vielfältige Weise im sportlichen Bereich. Für seine Verdienste um die Förderung des Sports wurde Dörschlag mit der goldenen Ehrennadel des Landessportbundes Niedersachsen ausgezeichnet.
Gunther Dörschlag legte den Grundstein für das Projekt „Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben“. Ursprünglich wollte er lediglich eine Sportwoche für das Gymnasium am Bötschenberg installieren.
Im Laufe der Planungen entwickelte sich dann relativ schnell das heutige Projekt „Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben“.
Lucas Ludger Dinter
geb. 12.08.1990 / Schulsprecher des Gymnasiums am Bötschenberg / wirwir e. v.: Projektleitung, Pressesprecher / l.dinter@wirwir.de

Lucas Ludger Dinter
Lucas Dinter: intelligent, jung, dynamisch, kreativ. Diese Worte beschreiben den Helmstedter wohl am besten. In seiner Freizeit engagiert er sich vielfältig in der Kinder- und Jugendarbeit, vor allem beim BDKJ, die er mit Elan und Kreativität ausfüllt. Kreativität zeigt sich bei Lucas Ludger Dinter jedoch noch an anderer Stelle: Lucas ist leidenschaftlicher Musiker, der auch eigene Werke komponiert.
Unter seiner Federführung entstand die Umformung der ursprünglich angedachten Sportwoche zum heutigen Projekt „Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben“, welches der Integration und des Verständnisförderung für behinderte Menschen dienen soll.
„Wir können etwas bewegen in dieser Welt, wir müssen uns nur trauen. Ein kleiner Windstoß kann ein Kartenhaus zum Einsturz bringen. Ich hoffe, dass wir mit diesem Projekt einen Hurrikan entfachen, der die Schranken, die gegenseitigen Respekt und ein verständnisvolles Miteinander verhindern, hinwegfegt“.
[Lucas Ludger Dinter]
Projekttage 2010 / Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben
Im Herbst 2010 sollen eine Reihe von Workshops, Vorträgen und sportlichen Aktivitäten stattfinden. In Workshops wollen wir uns u. a. mit der Problematik „Wie lebt sich ein Leben mit Behinderung?“ auseinandersetzen und in Vortragsreihen werden dazu aktuelle medizinische Erkenntnisse erläutert. Während der sportlichen Aktivitäten steht die Gemeinschaft im Vordergrund: Gemeinsam Sport treiben und dadurch einander besser kennenlernen.
Ziel der Projekttage ist es, eine Bewusstseinänderung der Gesellschaft anzuregen. Behinderte Mitmenschen sollen nicht weiter als stigmatisierte Randgruppe betrachtet, sondern als mündige Menschen, mit Respekt und Verständnis behandelt werden.
Vorstellungsbericht des Projektes.
Nicht nur die paralympischen Spiele sind ein Zeugnis dafür, dass behinderte Menschen trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind. Im Alltag beweisen sie immer wieder ihr Leben trotz Handicap wertvoll und sinnerfüllt zu gestalten. Leider findet dies in unserer Gesellschaft sowie den Medien nur wenig Beachtung. Akzeptanz setzt vielfach persönliche Betroffenheit voraus oder anders: Wer nicht selbst oder im persönlichen Umfeld betroffen ist, setzt sich nur selten mit dieser Thematik auseinander.
Behinderte Menschen sind ein natürlicher Teil unserer Gesellschaft und dürfen keine stigmatisierte Randgruppe sein, die als „Tabuthema“ betrachtet werden.
Sie haben Anrecht auf Teilhabe, Mündigkeit und Selbstbestimmung. Menschenwürde ist keine Banalität des Grundgesetzes. Gegenseitige Achtung, Anerkennung und Wertschätzung sind das Fundament des Miteinanders unserer Kultur.
Unter dem Motto „Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben“ wollen wir deshalb mit einem Projekt diese Bewusstseins- und Verständnisförderung für unsere behinderten Mitmenschen, ihren Lebensalltag und ihre oft nicht einfachen Situationen stärken. Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sollte für uns eigentlich Normalität sein. Dies ist in vielen Bereichen leider noch nicht realisiert.
Im Herbst 2010 sollen deshalb eine Reihe von Workshops, Vorträgen und sportlichen Aktivitäten stattfinden. In Workshops wollen wir uns u. a. mit der Problematik „Wie lebt sich ein Leben mit Behinderung?“ auseinandersetzen und in Vortragsreihen werden dazu aktuelle medizinische Erkenntnisse erläutert. Während der sportlichen Aktivitäten steht die Gemeinschaft im Vordergrund: Gemeinsam Sport treiben und dadurch einander besser kennenlernen.
Die Einstellungen von Menschen ändern sich nicht von heute auf morgen. Der Erfolg und die Nachhaltigkeit unseres Projektes sind daher auch nicht auf eine einmalige Großveranstaltung, sondern auf ein permanentes Angebot ausgerichtet, das mittelfristig zur Implementierung in unser aller Bewusstsein beiträgt. Wir, das Gymnasium am Bötschenberg Helmstedt (GaBö), hoffen, dass wir regelmäßig derartige Projekte für und mit behinderten Menschen durchführen können, um die Integration und das Miteinander zu verwirklichen.
Die Notwendigkeit unseres Projektes unterstreicht aktuell ein Gutachten der Vereinten Nationen, welches kürzlich veröffentlicht wurde. In diesem wird aufgezeigt, dass Deutschland Schlusslicht bei der Inklusion behinderter Schüler ist.
Unser Projekt ist bereits jetzt, über die Landesgrenzen Niedersachsens und Deutschlands hinaus, auf breites Interesse gestoßen.
Die Schirmherrschaft haben die Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Elisabeth Heister – Neumann, und der Bischof der Diözese Hildesheim, Norbert Trelle, übernommen.
Auch der niedersächsische Ministerpräsident, Christian Wulff, unterstützt das Projekt. In einem persönlichen Brief schrieb er: „Ihr Projekt „Gemeinsam leben – gemeinsam Sport treiben“ finde ich sehr lobenswert und vorbildlich. Ich freue mich über das große Engagement der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg und möchte die Gelegenheit nutzen, um Ihnen und allen Mitwirkenden meine Anerkennung auszusprechen“.








